Unterstützung für Polizeibedienstete – Hilfsfond

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Hilfsfond - Tanja G. erhält Unterstützung
Klaus Schlie (* 14. Mai 1954 in Mölln) ist ein deutscher Politiker (CDU). Von Oktober 2009 bis Juni 2012 war er Innenminister von Schleswig-Holstein. Er ist seit dem 5. Juni 2012 Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages. Foto: CDU

Unterstützung für Polizeibedienstete – Hilfsfond

Der Hilfs- und Unterstützungsfonds für Polizeibeschäftigte und deren Familien in Not
e.V. ist eine gemeinnützige Einrichtung, die es sich seit dem Jahre 2001 zur Aufgabe
gemacht hat, im Dienst schwer verletzten oder gar getöteten Polizeibeamten bzw.
deren Angehörigen und Familien in ihrer schwierigen Situation mit einer Zuwendung,
die den speziellen Verhältnissen angemessen ist, unter die Arme zu greifen.

Lübeck/Kiel – Der Vorsitzende des Hilfs- und Unterstützungsfonds Klaus Schlie (Landtagspräsident) und der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Oliver Malchow werden am Montag, 23. Oktober 2017, um 10.00 Uhr bei der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung, Hubertushöhe in Eutin Zuwendungen an die 21 beim G 20-Einsatz verletzten Polizeibeamten übergeben. 

Auch in Lübeck wird einer Polizistin eine Anerkennung zu Teil. Die 25-jährige Lübecker Polizeibeamtin Tanja G. erlitt bei der oben beschriebenen Gewahrsamsnahme durch wilde Schläge und Tritte den komplizierten Armbruch. Sie erhält für sich und ihren Partner einen achttägigen Aufenthalt für eine Kur- und Betreuungsmaßnahme in Oberstdorf/Bayern. Auch dies wird durch den Landtagspräsidenten Klaus Schlie vorgenommen.

Der Hilfs- und Unterstützungsfonds der Polizei hat seit Bestehen in über 100 Fällen bei Polizeibeamtinnen und -beamten, die bei Einsätzen Opfer von gewalttätigen Angriffen wurden und sich dabei schwere Verletzungen zugezogen hatten, Unterstützung durch Zuwendungen geleistet. Dabei wurden Zuwendungen in Höhe von ca. 170.000 € ausgekehrt. Der Vorsitzende des Hilfs- und Unterstützungsfonds der Polizei Klaus Schlie: „Wir sind uns darüber im Klaren, dass diese Unterstützung weder eine Verarbeitung der Erlebnisse, noch eine Wiedergutmachung darstellen kann. Sie ist aber ein Zeichen gesellschaftlicher Solidarität.“ Von den rund 23.000 eingesetzten Polizeibeamten sind bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen beim G-20-Gipfeltreffen in Hamburg über 500 Beamtinnen und Beamte verletzt worden. Aber auch der allgemeine polizeiliche Alltag birgt immer wieder Gefahren: 2016 gab es in Schleswig-Holstein 1.268 Fälle von Widerstandshandlungen und Gewaltdelikte, in denen 441 Beamtinnen und Beamte verletzt wurden. Das bedeutet, dass es durchschnittlich jeden Tag in Schleswig-Holstein mehr als drei Übergriffe gegeben hat. Die Vorfälle ereigneten sich im überwiegenden Teil bei dem
„normalen“ Polizeidienst wie Präsenzstreifen, Familienstreitigkeiten, aber auch bei
Festnahmen und Durchsuchungen.

Der Hilfsfonds verfügt ausschließlich über Spenden von Bürgerinnen und Bürgern, die sich der Arbeit der Polizei verpflichtet fühlen.

Der Hilfsfonds arbeitet rein ehrenamtlich; Vorstandsmitglieder sind Landtagspräsident Klaus Schlie, Minister a.D. Lothar Hay, Minister Dr. Bernd Buchholz, Uwe Müller, früherer Polizeidirektor im Landespolizeiamt und Karl-Hermann Rehr, Landesgeschäftsführer der GdP Schleswig-Holstein a.D.

 

Die Kontoverbindung des Hilfs- und Unterstützungsfonds lautet:
PSD Bank Kiel eG
IBAN: DE47 2109 0900 2902 9836 00
BIC: GENODEF1P11
Anschrift:
Hilfs- und Unterstützungsfonds für Polizeibeschäftigte
und deren Familien in Not e.V.
c/o Gewerkschaft der Polizei, Landesbezirk Schleswig-Holstein
Max-Giese-Straße 22, 24116 Kiel
Tel. 0431-17091
Fax 0431-17092

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