Stolzenberg will auf übliche Wahlplakate verzichten

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Auf Wahlplakate verzichten !
Detlev Stolzenberg schließt sich Thorsten Fürter an und ruft auf, eine Verordnung herbeizuführen.

Stolzenberg will auf übliche Wahlplakate verzichten

Statt der üblichen Papptafeln und Wahlwerbeplakate im Großformat will der unabhängige Bürgermeister Kandiat Detlev Stolzenberg mehr auf eine umweltfreundliche Wahlwerbung setzen.

Lübeck – In einer Pressemitteilung, die der unabhängige Kandidat zur Bürgermeisterwahl Detlev Stolzenberg heute herausgegeben hat, möchte er eine alte Idee wieder aufgreifen.

Auf Karton- und Plastikplakate gänzlich zu verzichten und mehr Fokus auf Mietflächen und Flächen, die die Stadt Lübeck zur Verfügung stellen kann. Beim Werbeflächen Vermarkter Wall AG gibt es ordentliche Rabatte, bis zu 50 % können die Kandidaten gegenüber dem Normalpreis einsparen.

Stolzenberg ruft alle Kandidaten und Parteien dazu auf, eine entsprechende Verordnung in der Bürgerschaft zu beschließen. Mit dem Aufruf „Lübeck muss neue Wege gehen“ ist der Kandidat mit seinem Gedankengang sehr umweltfreundlich eingestellt. Doch ist er mit dem Gedankengang nicht alleine. Auch Thorsten Fürter (Grüne) will für den Bundestagswahlkampf umweltbewusst antreten. Ein papierloser Wahlkampf ist der Wunsch, doch so ganz ohne Papier wird es wohl nicht gehen. Dennoch sind diese Intensionen lobenswert. Ferner entfällt dann die unsägliche Diskussion, wie wir diese beim Wahlkampf um den Landtag in Schleswig Holstein gesehen haben.

Die meisten Wahlplakate stören nicht nur im Stadtbild, vielmehr sind es unnatürliche Hindernisse auf den Rad- und Fußwegen, in einer modernen Zeit haben, die sozialen Netzwerke wie Google, Twitter und Facebook ohnehin eine größere Bedeutung bekommen. Digital ist in fast allen Lebensbereichen eingezogen, warum nicht auch im Wahlkampf?

Ali Alam – Der Bürgermeister der Herzen fordert unterdes eine Diskussion darüber und stimmt der digitalen Wahlwerbung vorbehaltlos zu. Auch wünscht der Kandidat ein offenes Gespräch in der Bürgerschaft über die Regularien, die den Wahlkampf um das Lübecker Rathaus bestimmen.

Wir bleiben am Ball, wie sich diese Diskussion entfaltet. War eine solche Debatte eigentlich nicht schon lange überfällig??

Zur Pressemitteilung -> hier klicken

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