Paradise Papers – Süddeutsche Zeitung enthüllt Unbequemes

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In den Paradise Papers finden sich zudem neue Hinweise auf eines der größten deutschen Steuerstrafverfahren in der Geschichte der Bundesrepublik Foto: sde

Paradise Papers – Süddeutsche Zeitung enthüllt Unbequemes

Die Leaks die die Süddeutsche Zeitung enthüllt lesen sich wie ein Wirtschaftskrimi der strafrechtlich keine Folgen haben wird. Die Liste der Deutschen die in die weltweit florierenden Machenschaften verwickelt ist recht interessant zu lesen und aufbereitet.

Schattenwelt – Nach den „Panama Papers“ gibt es eine weitere Veröffentlichung zu Daten über Steuerschlupflöcher und über womöglich brisante Geschäftskontakte hochrangiger Persönlichkeiten. Auch Deutsche sind zu Tausenden in diesen Listen vertreten. Nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“, die dem Netzwerk investigativer Journalisten (ICIJ) angehört, geht es um Millionen Dokumente zu Briefkastenfirmen von einer Anwaltskanzlei auf den Bermudas und einer Firma in Singapur. Wie die ICIJ-Journalisten an die Daten, die auch Firmenregister von 19 Steueroasen enthalten sollen, herangekommen sind, wurde ist Geheimnis der recherchierenden Journalisten.

Die Unterlagen lassen in eine Welt blicken, die speziell für die Bedürfnisse der Großkonzerne, der Reichen und Superreichen zugeschnitten wurde. Sie öffnen die Tür in eine Branche, die höchste Geheimhaltung verspricht und ein bislang unsichtbares Netz um die Welt spannt. (Quelle: Süddeutsche Zeitung)

In Deutschland führen die Spuren zu rund tausend Kunden, Begünstigten oder sonstwie Involvierten – ohne dass sich damit automatisch rechtliches Fehlverhalten verbinden würde. Unter den Offshore-Nutzern sind Milliardäre, Adelige, Unternehmer, Erben, Investoren, verurteilte Betrüger und ehemalige Politiker, wie etwa der frühere Bundeskanzler, aber auch Firmen wie Sixt, die Deutsche Post oder die Hotelkette Meininger, Siemens, Allianz, Bayer oder die Deutsche Bank. Die Süddeutsche Zeitung veröffentlicht jene Fälle, in denen ein besonderes öffentliches Interesse offenkundig ist.

Bildquelle: Süddeutsche Zeitung

Hier geht es zu dem lesenswerten Artikel Süddeutsche Zeitung

 

 

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