No Fun – Monowheel und der Ärger

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MonoWheel - Ein Spass der sehr schnell zu Ärger mutieren kann
Hier begeht eine junge Frau offensichtlich eine Straftat. Nicht das sie den Hund ausführt, vielmehr kann ein Monowheel immense Konsequenzen auslösen. Foto: monwheel.info

No Fun – Monowheel und der Ärger

Nach einer Pressemitteilung der Polizei Lübeck muss ein Monowheel Fahrer nun mit erheblichen Folgen rechnen. Sind unsere Gesetze noch zeitgemäß oder hinken wir der technischen Entwicklung hinterher.

Lübeck St.Jürgen – Wer mit dem Monowheel den Hund ausführt oder im Business Anzug von Meeting zu Meeting eilt, den kann es ziemlich hart erwischen. Fahren ohne Fahrerlaubnis und ohne Versicherungsschutz werden in unserem Land als Straftat bewertet.

Überzogen finden wir, man hätte es bei einer Belehrung lassen sollen. Doch Unkenntnis schützt vor Strafe nicht und die Polizei muss die Gesetzesverstöße ja ahnen. Wir hoffen auf einen fairen Richter.

In der Pressemitteilung heisst es “ Der 25-jährige Lübecker war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Gegen ihn mussten daher strafrechtliche Ermittlungsverfahren wegen Führens eines Kraftfahrzeuges ohne die erforderliche Erlaubnis und wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet werden. 

Deutschland überreguliert und die technische Entwicklung bringt immer mehr neue Gadgets heraus, die man im Laden kauft und richtig abfeiert wenn man etwas Neues ausprobieren und präsentieren kann.

Monowheels haben einen Elektro Antrieb und können dann auch schon Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 40 Km/h erreichen. Der Handel verkauft sehr gerne doch die Aufklärung des Käufers über die Gesetzeslage wird gerne mal vergessen. Seriöse Anbieter klären auf, doch einige Anbieter verkaufen eben sehr gerne.

Fast Alles was wir kennen wird mit einem Antrieb versehen. Das Fahrrad, der Roller und sogar Rollschuhe mutieren zu Elektro Skates. Die Politik hinkt hinterher, und bedient eine Lobby aus Versicherungen und anderen Regulierern die mit den neuen Dingen ihren Reibach machen wollen.

Ein normales Fahrrad kann heute schon sehr viel schneller sein und damit auch viel gefährlicher, daraus dürfte man dann ableiten weshalb auf Fahrrädern noch keine Helmpflicht besteht oder ein Fahrrad bei einer Zulassungsstelle angemeldet werden muss.

Wir hoffen auf einen guten Ausgang der Sache und vielleicht einen Richter der die Sache als Dummheit ohne besondere Konsequenzen abtut und damit vielleicht auch einen Weg zur Diskussion über diese technisch „geilen“ Sachen eröffnen kann.

Wir haben uns einmal mit dem MONOWHEEL beschäftigt und die Firma MonoWheel gefragt inwieweit eine Gefahrenpotential beim Umgang mit diesen Geräten zu erwarten ist. MonoWheel bewertet die Geräte als nicht gefährlich und die technische Entwicklung sieht vor das die Wheels fast auf der Stelle stehenbleiben können. Spazieren gehen mit Fun Factor – hoffen wir das die Gesetze dazu relativ zügig angepasst werden können, denn ein Verkehrsmittel ist dies nicht.

Foto : MonoWheel

 

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