Jan Lindenau übernimmt am 1. Mai das Ruder

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Jan Lindenau SPD wird neuer Bürgermeister in Lübeck
Im Verlaufe des Wahlkampfes deutlich an "Profil" gewonnen. Der schon lange agierende Politiker, Jan Lindenau, hat es in der Stichwahl geschafft.

Jan Lindenau übernimmt am 1. Mai das Ruder

Ein spannender Abend. Nach den ersten Wahlkreisen, Jan Lindenau deutlich vor Kathrin Weiher. Dieser Vorsprung schmolz im Laufe des Abends dahin, doch am Ende blieb der Kandidat der SPD vorne.

Lübeck – Aus 176.506 möglichen Stimmen holte der Kandidat Lindenau 28.656 gültige Stimmen. Kathrin Weiher bekam 27.692. Insgesamt haben 56.348 Wähler eine gültige Stimme abgegeben. Weniger schön ist das Ergebnis der ungültigen Stimmen und die der Nichtwähler. 1.266 Stimmen wurden als ungültig bewertet 118.892 Wähler haben sich dieser Wahl verweigert.

Nun können die Kaffeesatzleser eine kleine Weile das warum und weshalb auseinanderdividieren, ein Fakt bleibt, die Menschen haben null Bock auf Politik. Die Unzufriedenheit ist vorhanden und der neue Bürgermeister sollte darauf reflektieren. Politik kann man auch aufregend und spannend gestalten, diese Richtung sollte Jan Lindenau für die Zukunft anpeilen. Den Bürger mitnehmen, das wird gewünscht, mehr Entscheidungen der Bürger visualisieren und umsetzen. 

Kernthema des Wahlkampfes war der Bürgerservice, damit hat der Kandidat der SPD letztlich auch gepunktet. Obgleich die SPD die Schließung der Bürgerbüros mitinitiiert hat, konnte Jan Lindenau in dieser Sache überzeugen. Das will er auch forciert angehen.

Auch die Schließung von Altenwohnstätten kam beim Wähler nicht so gut an, ist auch logisch irgendwie. Die Gesellschaft wird älter und das Angebot wird reduziert, die Menschen haben für ihre Sicherheit im Alter gearbeitet und haben große Ängste vor der Privatisierung von Alten-Pflege und Wohnheimen.

In vielen Gesprächen haben wir bemerkt, dass die ganze Sache auch so langsam reicht. Im Pressespiegel wird überwiegend davon gesprochen das der Wahlkampf „fair“ geführt worden ist, dies können wir nicht bestätigen. Zumindest im sozialen Netzwerk Facebook und Twitter ging es richtig eklig zur Sache. Das breite Bündnis aus CDU, FDP, Grüne, Linke und Bürger für Lübeck drückte gewaltig auf die Themen und haben, so die Meinung vieler, jede freie Minute genutzt um die Aufmerksamkeit für Kathrin Weiher zunächst zu pushen und später zu erbetteln. Ein leichtes Aufatmen, als der Drops dann gestern Abend endlich gelutscht war.

Nun geht es in Richtung Kommunalwahl im kommenden Jahr, wir hoffen das endlich wieder Themen dieses widerliche Bashing und Gemobbe unterdrücken können.

Im kommenden Jahr wird Jan Lindenau auf der Travemünder Woche den Rotspon Cup gegen einen hohen Vertreter aus Kiel segeln und wir wünschen dem neuen Bürgermeister in Lübeck eine aussichtsreiche Taktik. Auch die Hoffnung das diese dann auch für die Führung der Stadtverwaltung angewendet wird, begleiten unsere Glückwünsche an den Kandidaten Jan Lindenau.

 

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