Bürgerservice – Klartext in Lübeck Moisling

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Lübeck Bürgerservice - Kundgebung zur Wiedereröffnung der Stadteil-Sevice-Büros
Detlev Stolzenberg - Jetzt ist eine schnelle Öffnung der Büros in Moisling, St. Lorenz und Kücknitz notwendig. Bürgerservice "jetzt"

Bürgerservice – Klartext in Lübeck Moisling

Anlässlich der Kundgebung in Lübeck Moisling debattierten der Bürgermeister Kandidat Detlev Stolzenberg, Antje Jansen (GAL), Dr Marek Langen (SPD) und Günter Ambrosius vom Gemeinnützigen Verein Moisling.

Lübeck Moisling – Es ist keine Frage mehr ob, vielmehr stehen die Zeichen auf Klartext. Das „Wann“ ist entscheidend, doch beim „Wann“ muss erst noch die Hürde der Bürgerschaft genommen werden. Eine politische Mehrheit formiert sich und der Antrag zur Abstimmung in der Bürgerschaftssitzung wird kommen. Der Druck wächst und die Forderungen nach einem besseren Bürgerservice werden lauter.

Das darf man nicht auf die lange Bank schieben, das muss zeitnah angegangen werden. Die Lübecker Stadtpolitiker müssen jetzt entscheiden und aussitzen bis nach der Sommerpause offenbart Ignoranz statt Kooperation. Die Einwohner wollen eine Entscheidung für die Wiedereröffnung der Stadtteilbüros. 

Nicht nur in Moisling wird eine Aufhebung dieses eklatanten Missstandes gefordert, Kücknitz, die Innenstadt und auch in Travemünde wird ein bürgerfreundlicher Service der Stadtverwaltung gefordert.

Während die (SPD) noch nach Argumenten sucht und unkonstruktive Ausreden im Personal der Stadt sucht, sind die übrigen Parteien eindeutig dafür. Auch die CDU Ortsverbände Kücknitz (Oliver Prieur CDU) und Travemünde (Thomas Thalau CDU) haben entsprechende Pressemitteilungen herausgegeben. Die Schliessung der Stadtteilbüros war ein großer Fehler und die SPD wäre gut beraten sich vor die Bürger zu stellen und zu verlautbaren „Wir haben erkannt das wir hier einen Fehler begangen haben und es ist keine Frage das dieser korrigiert werden muss.“ Fehler kann man machen, die Stadt muss ja sparen, doch man kann sich diese auch eingestehen. Das wäre dann im Sinne einer sozialen Partei.

Lübeck braucht auch keine Masterpläne, die dann wieder monatelang ausdiskutiert werden und auch keine Bürgerkoffer, Lübeck braucht den Service wieder zurück. Ein Fahrzeug mit einer wochenlangen Wartezeit zulassen zu können ist ohnehin fragwürdig. Auch die Erlangung eines Termines mit Telefon oder Online Anmeldungen sieht mehr nach Servicebremse aus.

Die GAL mit Antje Jansen fordert noch mehr, auch die permanente Anwesenheit der Security Dienste stört. Bei einem freundlichen Service, der schnell und kompetent abgearbeitet werden kann, sind diese Dienste überflüssig und zudem auch teuer. Daraus ergibt sich die Frage der Wirtschaftlichkeit der Einsparungen.

Das Thema , angeschoben von Detlev Stolzenberg, ist wichtig und es wird richtig sein in der Sitzung der Bürgerschaft am 29. Juni diese Problematik endgültig zu beseitigen. Die Stadt zahlt ohnehin weiter die Mieten, der Raum wird jedoch kaum genutzt. In Travemünde soll die LTM und die Kurverwaltung mit Lösungen dazu beitragen das ein Service weiterhin gewährleistet ist. 

Senator Hingsen (CDU) wurde ins kalte Wasser geworfen, der Beschluß der Bürgerschaft lag vor seiner Zeit als Senator, doch gemeistert hat er diese Aufgabe nicht. Lediglich für die erweiterte Sicherheitsdiskussion ist er verantwortlich. Kampfausbildungen für die Mitarbeiter und Suggestion von Sicherheit waren seine Themen. 

Es wird Zeit, den Service wiederherzustellen, dann braucht man auch keine Angst haben das einige wenige austicken, weil das Fahrzeug nicht zugelassen werden konnte. Man benötigt keine zusätzliche Sicherheit, zumal wir eine Polizei haben, die das ganz gut hinbekommt mit der Sicherheit.

Was lange gärt, wird endlich Wut und so hoffen wir auf einen vernünftigen Ausgang eines Problems, welches nicht vorhanden gewesen wäre wenn man eine solide und vernünftige Politik im Sinne des Wählers durchgeführt hätte.

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